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Prof. Dr. Dr. A. C. Kübler
Prof. Dr. Dr. A. C. Kübler
Comprehensive Cancer Center Mainfranken;
Tumorzentrum, DKG, CCCM
Sigel DKG Zertifiziertes Kopf-Hals-Tumorzentrum
Aerzteliste 2015 Focus
Ärzteliste 2016, Focus
Collage
Comprehensive Cancer Center Mainfranken

Das CCC Mainfranken ist aus dem 1983 gegründeten "Interdisziplinären Tumorzentrum an der Universität Würzburg" hervorgegangen. Fest eingebunden sind das Klinikum der Julius Maximilians-Universität, sowie die klinisch-theoretischen und die  theoretischen Institute der Medizinischen Fakultät. Darüber hinaus bestehen Forschungsverbünde mit anderen Fakultäten der Universität.

Fortschritte in der Vorbeugung, Früherkennung, Diagnostik und Therapie der Krebserkrankungen haben die Überlebenschancen und die Lebensqualität krebskranker Menschen in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Die Standards der medizinischen Versorgung von Krebs-Patienten sind bundesweit bislang jedoch noch sehr unterschiedlich. Die Deutsche Krebshilfe fördert daher die Etablierung Onkologischer Spitzenzentren, um allen Krebskranken eine noch bessere, individuell zugeschnittene Behandlung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu ermöglich.

Derzeit unterstützt die Deutsche Krebshilfe 11 Onkologische Spitzenzentren an den Standorten Dresden, Köln/Bonn, Tübingen, Heidelberg, Berlin, Erlangen/Nürnberg, Essen, Frankfurt, Hamburg, Ulm und Würzburg. Darüber hinaus will sich die Deutsche Krebshilfe dafür einsetzen, dass mittelfristig auch unterhalb der Ebene der Spitzenzentren vergleichbare Versorgungsstrukturen, beispielsweise in kommunalen Schwerpunktkrankenhäusern, aufgebaut werden.

In Bayern nur Würzburg und Erlangen/Nürnberg

DKG, Deutsche Krebsgesellschaft

Onkologisches Zentrum - Interdisziplinäre Behandlung

Die Entscheidung über Behandlungskonzepte für Tumorpatienten erfolgt an der Universitätsklinik Würzburg und den angeschlossenen Lehrkrankenhäusern interdisziplinär im Rahmen von Tumorkonferenzen (Tumorboards).

Das Onkologische Zentrum unterstützt koordinierend die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen.

Bei den Onkologischen Zentren werden im Gegensatz zu den Organkrebszentren mehrere Tumorentitäten unter Berücksichtigung definierter Fachlicher Anforderungen betrachtet. Durch die Onkologischen Zentren wird die Versorgungsqualität in den einzelnen Organen individuell gestaltet und gleichzeitig werden mögliche Synergien unter den einzelnen Organ-Versorgungsstrukturen systematisch positiv beeinflusst. Ein zentrales Fundament der Onkologischen Zentren sind die Organkrebszentren (z.B. Brustkrebszentren, Darmkrebszentren,…).

Sigel DKG Zertifiziertes Kopf-Hals-Tumorzentrum

In unserem Kopf-Hals-Tumorzentrum behandeln wir gutartige und bösartige Tumore im Kopf-Hals-Bereich. Bösartige Tumore unterscheiden sich von gutartigen dadurch, dass sie nicht nur verdrängend wachsen, sondern auch Tochtergeschwülste setzen und umliegende Gewebe zerstören.

Die Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer-, und Plastische Gesichtschirurgie der Universität Würzburg blickt auf eine langjährige Erfahrung in der Chirurgie dieser Tumore zurück. Die apparative Ausstattung der Universitätsklinik erlaubt es, das gesamte Spektrum der Chirurgie in unserem Fachgebiet anzubieten: Konventionelle Chirurgie, mikroskopische Chirurgie, endoskopische und minimal invasive Chirurgie, Laserchirurgie sowie die plastische Chirurgie. Darüber hinaus kann auf eine reichhaltige Erfahrung in Bezug auf die Chirurgie in fortgeschrittenen Tumorstadien mit entsprechenden Rekonstruktionsverfahren verwiesen werden. 

Die Chirurgie bösartiger Tumoren unterscheidet sich grundsätzlich von der Chirurgie gutartiger Tumoren. Bei Vorliegen eines bösartigen Tumors im Kopf-Hals-Bereich muss zunächst eine Reihe von Untersuchungen zur Ausdehnungsbestimmung durchgeführt werden. Diese Untersuchungen beinhalten in der Regel auch eine endoskopische Untersuchung in Narkose. Weiterhin erfolgen eine Magnetresonanztomographie, ein PET-CT und eine Gewebeprobe. Liegen alle Untersuchungs-ergebnisse vor, werden diese in einer interdisziplinären Tumorkonferenz zusammen mit Radiologen und Strahlentherapeuten diskutiert und für jeden Patienten ein individueller Behandlungsplan entwickelt. Hierbei werden die Möglichkeiten einer Bestrahlung, einer Chemotherapie, einer Operation oder auch einer Kombination aus Operation und Bestrahlung oder Chemotherapie gegeneinander abgewogen.

Trotz modernster Therapiemöglichkeiten, bei der die Aufrechterhaltung der Funktionen Sprechen und Schlucken im Vordergrund steht,  gibt es Fälle, in denen eine Heilung nicht möglich ist. Hier steht die Linderung von Beschwerden im Vordergrund der Behandlung. Tumorverkleinernde Operationen können in solchen Fällen eventuell und eine Verbesserung der Lebensqualität erbringen. Die palliative Tumorchirurgie gehört ebenso zum Leistungsspektrum der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Universität Würzburg.

DGI Implatologie